Diese Technik wird zur Zeit bis -4,5 Dioptrien von unserem Zentrum empfohlen. Während bei der Lasik ein Schnitt innerhalb des Gewebes erfolgt, wird bei der Epi-Lasik nur die Schutzschicht, das Epithel, von der darunter liegenden Bowman' schen Membran getrennt und mit dem Epikeratom zur Seite geschoben.
Vorteile des Verfahrens :
-Kein Schnitt im Hornhautgewebe
Nachteile des Verfahrens:
- Die zur Seite geschobene Epithelschicht kann leicht einreißen, dann
entstehen für 1-2 Tage mäßige Schmerzen, die mit Tropfen behandelt werden
müssen.
- Die Wiederherstellung des Sehvermögens dauert einige Tage, also deutlich länger als bei Lasik. Das Endergebnis ist aber so, dass selbst unter dem Mikroskop keine Operationszeichen erkennbar sind. Die Operation unterscheidet sich hinsichtlich des Ablaufs nicht von der Lasik Operation.
Direkt nach der Laserbehandlung ist das Resultat über das Ziel hinausschießend. Dies ist mit einkalkuliert und soll die mit der Lasertherapie verbundene Rückbildung auffangen.
Zum Beispiel ein - 4,0 Dioptrien Kurzsichtiger ist direkt nach
der Laserbehandlung + 0.75 Dioptrien weitsichtig, nach 2-3 Wochen aber im
Normalbereich. Nach der Laserbehandlung muss der Patient kortisonhaltige Augentropfen für
die Dauer von ca. 2-3 Wochen in abnehmender Dosierung eintropfen. Ein Nichteinhalten
der Verordnung kann zu Eintrübungen in der Hornhaut führen.
Kurzsichtige können normalerweise auch ohne Brille in der Nähe sehen.
Ein Kurzsichtiger, der durch die Laserbehandlung erfolgreich normalsichtig wurde, wird etwa ab ca. dem 45. Lebensjahr, wie jeder Normalsichtige auch, eine Lesebrille brauchen. Die Arbeit kann in der Regel erst 3-5 Tage nach der Epi-Lasik Laserbehandlung wieder aufgenommen werden. Kosten: 1790.- Euro pro Auge, bei Normalversicherten sind Voruntersuchungen und Nachbehandlung eingeschlossen.