Infoabend

Kurzsichtigkeit

Bei kurzsichtigen Augen wird das Bild vor der Netzhaut abgebildet. Dadurch ist das auf der Netzhaut ankommende Bild unscharf – je weiter entfernt desto unschärfer.

Mit Brille und Kontaktlinsen wird durch Vorsetzen einer Zerstreuungslinse das Bild auf der Netzhaut scharf abgebildet. Dabei entsteht eine perspektivische Versetzung – bei der Brille wie auch bei Kontaktlinsen – alles wird verkleinert und in die Ferne verlagert.
Seit der Erfindung der Laserchirurgie kann eine Verminderung der Hornhautbrechkraft durch Vergrößerung des HH-Radius erfolgen.

Dies geschieht durch Abflachen der Mitte der Hornhautoberfläche. Die Behandlung durch den Excimer Laser – Lasik – ist je nach Ausgangsradius bis zu - 10,0 Dptr. möglich.
Wenn die Voraussetzungen vorliegen, ist die Durchführung der Operation sehr erfolgreich. 97% brauchen nach der Operation keine Brille oder Kontaktlinsen mehr.
Ob die Voraussetzung für eine erfolgreiche Op gegeben sind, muß vor der Entscheidung einer Op mit ca. 15 Untersuchungen festgestellt werden. Die Hornhaut muss eine normale Dicke von 520 bis 650 µ und regelmäßige Radien zwischen 41 und 47 Dptr. aufweisen, das Endothel – die Innenschicht – eine Zellzahl von mindestens 2200 oder mehr Zellen/mm2 haben,

es dürfen keine oder nur sehr geringe Narben von Fremdkörpern oder Entzündungen vorliegen.
Bei 42 Dptr. Ausgangsradien sind maximal -8, bei 47 Dptr. -10 Dptr. Korrektur möglich.

Bei der Kurzsichtigkeit liegt der Brennpunkt vor der Netzhaut