Infoabend

Die Laserverfahren

in aller Kürze

Lasik (Laser in situ Keratomileusis)

Die Lasik ist das wohl bekannteste und für die meißten Patienten das geeignete Verfahren. Kurzsichtigkeiten können bis ca. -10 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis ca. +4,5 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis ca. 4,5 Dioptrien korrigiert werden. Diese Werte können je nach Patient auch aufgrund der Hornhaut -dicke und –beschaffenheit variieren.
Vorgehensweise:

Vorteile:
Wenig bis gar keine Schmerzen und schnelle Wiederherstellung des Sehens.

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Wellenfront-Lasik

Dieses Verfahren kommt ins Spiel, wenn Abweichungen - Aberrationen - der Oberflächenbeschaffenheit der Hornhaut im Vergleich zum idealen Auge festgestellt werden.

Hornhautverkrümmungen höherer Ordnung Beispiele
Astigmatismus        Defocus            Trefoil              Coma

Wir raten etwa. 15% unserer Patienten zu einer Wellenfront gesteuerten Laserung. Die Vorgehensweise entspricht der der Lasik wobei das Profil aus der individuellen Wellenfront des Patienten bestimmt wird.

Vorteile:
Solche Korrekturen sind nicht mit Brille oder Kontaktlinsen möglich. Aberrationen können nur mit dem Laser beseitigt werden und führen häufig insbesondere beim Nachtsehen zu wesentlich besserer Schärfe.

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Epi-Lasik (Lasek – PRK)

Bei diesen Verfahren wird die Hornhaut von außen ohne Hochklappen der oberen Schichten gelasert. Zunächst muss das Epithel - die oberste Hornhautschicht - von der darunterliegenden festen Membran entfernt werden. Dabei wird das Epithel

Nun kommt wie bei der Lasik der Excimer Laser ins Spiel und trägt nach dem errechneten Profil die Hornhaut ab.
Vorteile:
Vergleichbare Ergebnisse wie bei der Lasik, keine Flapkomplikationen möglich - wie beispielsweise Trauma

Nachteile:
Schmerzen - kontrollierbar mit Schmerzmedikamenten ca. 1-2 Tage - bis das Epithel wieder nachgewachsen bzw. geschlossen ist. Die Wiederherstellung des Sehvermögens dauert länger als bei der Lasik Methode.

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